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Worum geht es?

Im Vergleich zu früher hat sich im Konfirmandenunterricht sehr viel geändert. Im Vordergrund steht weniger die Wissensvermittlung und das Aneignen von Lernstoff (auch wenn das nicht völlig fehlt), sondern vielmehr die Möglichkeit, neue Erfahrungen auf dem Weg des Glaubens zu machen und dabei begleitet zu werden. Darum lassen wir "Lehrende" - oder besser: "Begleitende" die Konfirmanden und Konfirmandinnen vor allem "machen": Gottesdienste werden nicht nur regelmäßig besucht, sondern mitgestaltet; was "Gemeinde" ist, wird nicht gelesen, sondern per Praktikum und Besuch bei Kirchengemeinderäten oder anderen Gemeindegliedern erfahren, für die Erschließung des Abendmahls werden Brote gebacken und zu den Aspekten der Taufe werden große Wasserbilder gemalt oder Spiegel beschriftet. Darum findet der Konfirmandenunterricht auch nicht nur klassischerweise am Mittwochnachmittag für eineinhalb Stunden statt, sondern auch mal am Samstag Vormittag oder Nachmittag. Und nicht zu vergessen: an einem Wochenende in der Jugendbildungsstätte in Ludwigshafen!

Bei alledem werden die "Konfis" nicht nur vom Pfarrer begleitet, sondern auch und vor allem von Jugendlichen, den sogenannten "Konfi-Helfern" - ehemalige Konfis, meistens 2-4 Jahre älter. So können wir immer wieder Kleingruppenarbeit machen und den Konfis macht es einfach mehr Spaß. Am Ende der 10monatigen Konfi-Zeit steht ein gemeinsam gestalteter Gottesdienst, in dem die Konfis der Gemeinde ein Thema vorstellen. Und dann natürlich der festliche Konfirmationsgottesdienst, in dem sie gesegnet werden - meistens Ende April bzw. Anfang Mai.

Auch nach der Konfirmation muss nicht alles zu Ende sein. Es gibt ein Konfi-Nachtreffen und die Einladung sich als Konfi-Teamer weiter einzubringen. Viele nehmen dieses Angebot gerne wahr und haben danach oft große Lust, weiterzumachen in der Jugendarbeit unserer Gemeinde - am liebsten selbst als Konfi-Helfer...