Ansprechpartner
Doris Käser
Vorsitzende des KGR
Quelle: Doris Käser

Klausurtagung des KGR 23./25.02.2018

Die Klausurtagung des Kirchengemeinderats am Wochenende 23/25.02. stand unter der Überschrift „Seelsorge“.

Schon zu Beginn stellten wir fest, seelsorgerliches Handeln findet

nicht nur in Gesprächen mit Pfarrern statt, sondern darüber hinaus überall in der Gemeinde, wie Besuchsdienst, Abendmahl, Segnungs- und Salbungsgottesdienst, Handauflegen, Kirchencafé, … - im Grund in jeder Begegnung, in der die Partner offene Ohren und Augen füreinander haben. Pfarrerin Wagner gab uns einen Abriss über die theologiegeschichtliche Entwicklung der Seelsorge, der diese spontan gesammelten Verortungen der TeilnehmerInnen untermauerte

Ein lebendiges Plenumsgespräch drehte sich im Anschluss daran um die Fragen: Wie schaffen wir es, in unseren alltäglichen Begegnungen die Signale bzw. das Bedürfnis nach einem tiefergehenden Gespräch wahrzunehmen? Wir kamen zu dem Schluss, dass wir dem Gegenüber unsere religiösen Lebensdeutungen nicht einfach ungefragt überstülpen, jedoch anbieten dürfen. Ob dann das befreiende

Wort Gottes vernommen worden war, das steht außerhalb unseres Ermessens. Das können wir im Vertrauen auf das Wirken des Heiligen Geistes nur erbitten.

Besonders berührt haben uns die Berichte der Kirchengemeinderätinnen, die - in aller Diskretion - von ihren Erfahrungen beim Besuchsdienst, beim Seniorengottes-dienst und in der Sterbebegleitung erzählten. Ebenso beeindruckt waren wir von den Berichten Pfarrer Nagys über die Vorbereitung von Trauergottesdiensten.

Was wir aus der Rüste für unsere Gemeinde neu in den Blick fassen wollen, ist die Frage, wie wir jungen Familien und Paaren - auch älteren - Angebote seelsorgerlichen Begleitens machen können. Und was hielten Sie davon, in unseren Gottesdiensten dem Gebet in der Stille etwas mehr Raum zu geben? Vielleicht haben Sie ebenfalls Vorstellungen davon, wie wir für unsere Seele sorgen können, damit sie fröhlich sei und unserem Gott lobsinge. Sprechen Sie uns an!

Gekürzte Version von Doris Käser. Originaltext: siehe Brückle 154 S.13